Ein unerwarteter Sturm mit Orkanböen von bis zu 60 Knoten hat kürzlich in der Ägäis, insbesondere rund um Rhodos, erhebliche Schäden in mehreren Marinas verursacht. Insgesamt wurden nach Schätzungen mindestens zehn Yachten versenkt, weitere rund 25 Boote teilweise schwer beschädigt. Unter den betroffenen Schiffen befand sich auch eine 50-Fuß-Yacht, die bei der BAVARIA AG Yachtversicherung versichert ist beziehungsweise war und durch die extremen Windböen erheblich beschädigt wurde. Die Yacht sank vor Ort im Hafenbecken.

Die Wetterlage entwickelte sich überraschend schnell. Innerhalb kurzer Zeit trafen starke Fallböen und drehende Winde die Hafenanlagen, wodurch mehrere Yachten von ihren Liegeplätzen losgerissen wurden oder durch auflandigen Wind aufeinander gedrückt wurden. Auch moderne Mooringsysteme konnten der plötzlichen Belastung teilweise nicht standhalten. Die betroffene 50-Fuß-Yacht geriet mit ihrem Rumpf fortwährend mit der Kaimauer in Berührung, wodurch der quasi zerlöchert wurde und große Wassermengen eindringen ließ.

Die BAVARIA AG Yachtversicherung reagierte unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls. In enger Abstimmung mit Eignern, lokalen Partnern und Sachverständigen wurde der Schaden an der betroffenen 50-Fuß-Yacht schnell aufgenommen und die weitere Abwicklung eingeleitet. Wie auch bei vergleichbaren Schadensfällen zuvor konnte die BAVARIA AG Yachtversicherung den Prozess zügig koordinieren, um für den Eigner schnellstmöglich Klarheit und Unterstützung zu gewährleisten.

„Solche Wetterereignisse nehmen in den vergangenen Jahren spürbar zu“, erklärte Markus Wolf, CEO der BAVARIA AG Yachtversicherung. „Umso wichtiger ist es, Wetterentwicklungen kontinuierlich zu beobachten und auch in vermeintlich sicheren Marinas auf kurzfristige Änderungen vorbereitet zu sein.“

Die BAVARIA AG Yachtversicherung empfiehlt daher allen Eignern und Chartercrews, Wetter-Apps und lokale Warnsysteme regelmäßig zu prüfen, insbesondere in den Sommermonaten im Mittelmeer, in denen lokale Gewitterzellen und Fallböen zunehmend häufiger auftreten. Zusätzlich sollten Festmacher regelmäßig kontrolliert, Fender ausreichend dimensioniert und bei angekündigten Starkwindlagen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.