Nach Angaben der Behörden kommt ist es an den westeuropäischen Küsten weiterhin zu Angriffen durch Orcas gekommen. Dabei sind sogar vier Boote gesunken, wobei es die Besatzung immer sicher zum nächsten Hafen geschafft hat. Auch in der Saison 2024 ist weiterhin Vorsicht geboten. 

Bei den Walangriffen waren in der Regel die Ruder der Sportboote betroffen. Die RYA (Royal Yachting Association) und die Cruising Association (CA) mahnen daher entlang der Atlantikküsten Frankreichs, Portugals, Spaniens und der Straße von Gibraltar um Wachsamkeit vor möglichen Begegnungen mit Orcas. 

Seit Juni 2022 beobachtet die CA die Wale und dokumentiert die Begegnungen. Dabei ist zu erkennen, dass es zum Anfang 2023 zu einer Eskalation der Interaktionen kam. Unter anderem berichten zwei VO65 Boot-Teams bei dem The Ocean Race 2023 von gefährlichen Begegnungen mit den Tieren. 

Im Jahr 2023 erstreckte sich der Aufenthaltsort der Orcas bis nach Brest in Frankreich und durch den Golf von Biskaya, die Iberische Halbinsel, die Straße von Gibraltar, die nordmarokkanische Küste und entlang der spanischen Mittelmeerküste bis nach Marbella. Ende April bis Oktober, wenn Boote die betroffenen Gewässer durchqueren, steigt die Wahrscheinlichkeit, Orcas zu begegnen. 

Laut RYA sollten sich Skipper auch in der Saison 2024 über aktuelle Standorte, Hotspots und Trends von Orcas auf dem Laufenden halten. Wenn die ihre Route durch Gewässer verläuft, in denen Orcas gesichtet wurden, wird empfohlen, sich über die Vorsichtsmaßnahmen der RYA und der CA zu informieren. 

Markus Wolf, Vorstand der BAVARIA AG, kommentiert: „Es gibt bisher keinen Grund zur Annahme, dass sich die Situation mit den Orcas entspannen wird. Darum ist es wichtig sich vor der Abreise über die Route, die mögliche Sichtungen und den lokalen Hilfsmaßnahmen zu informieren. Als Kunde der BAVARIA gilt eine Allgefahrendeckung. Das heißt, dass Sie im Fall der Fälle unbesorgt sein können.“