In den vergangenen Monaten haben sich vor den Küsten Spaniens und Portugals vermehrt Zwischenfälle mit Orcas ereignet. Besonders im Bereich der Straße von Gibraltar und entlang der Atlantikküste Portugals wurden immer häufiger Sportboote attackiert. Die Tiere attackieren wiederholt Ruderanlagen und Rümpfe – ein Verhalten, das selbst erfahrene Skipper überrascht, teils erhebliche Schäden verursacht und auch schon zum Untergang von Booten führte.

Nach Angaben spanischer Behörden und maritimer Organisationen handelt es sich bei den Attacken meist um eine Gruppe junger Orcas, die offenbar gezielt auf Boote reagieren. Während Forscher noch die genauen Ursachen untersuchen – von spielerischem Verhalten bis hin zu erlernten Reaktionen auf Boote –, wächst unter Skippern und Eignern die Sorge um die Sicherheit ihrer Yachten.

Für Kunden der BAVARIA AG ist in solchen Situationen jedoch Verlass auf schnellen und verlässlichen Versicherungsschutz. Boote, die über die BAVARIA AG versichert sind, genießen umfassenden Schutz bei Schäden durch Tierkollisionen und sonstige äußere Einwirkungen. Sollte es zu einem Orca-Zwischenfall kommen, sorgt die BAVARIA AG für eine unkomplizierte Schadenmeldung und zügige Regulierung. Die Schadenexperten stehen den Eignern unmittelbar zur Seite – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur endgültigen Reparaturfreigabe.

Durch die enge Zusammenarbeit mit internationalen Gutachtern, Werften und Hafenbehörden kann die BAVARIA AG auch im Ausland eine reibungslose Abwicklung sicherstellen. Selbst bei komplexen Schäden oder eingeschränkter Ersatzteilverfügbarkeit profitieren Kunden von der Erfahrung eines spezialisierten Netzwerks im Yachtversicherungsbereich.

„Unsere Kunden sollen sich auch in außergewöhnlichen Situationen sicher fühlen“, betont Markus Wolf, CEO der BAVARIA AG. „Gerade in Fällen wie den aktuellen Orca-Angriffen zeigt sich, wie wichtig eine zuverlässige Absicherung und eine schnelle, transparente Schadenbearbeitung sind.“

Die BAVARIA AG empfiehlt Skippern, aktuelle Warnmeldungen der Küstenbehörden zu beachten und betroffene Gebiete – insbesondere zwischen Gibraltar und Galicien – vorsichtig zu befahren. Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen, gibt es von verschiedenen Institutionen unterschiedliche Verhaltenshinweise. 

Relativ einig ist man sich in Spanien und Portugal in folgenden Punkten:

  • Informieren Sie sich vor Abfahrt in die betroffene Region per App oder auf der Ampelkarte der GTOA über die derzeitige Situation und Sichtungsmeldungen
  • Bei roter Ampel und hoher Aktivität planen Sie ihren Törn gegebenenfalls um.
  • Wenn es das Wetter zulässt, fahren sie in flacheren Gewässern entlang der Küste. Achtung: Bei starkem auflandigen Wind wird geraten, sich außerhalb des Kontinentalschelfs zu bewegen, da in flacheren Gebieten ein gefährlicher Seegang entstehen kann. Daher ist dieser Ratschlag immer wetterabhängig
  • Beachten Sie stets die neuesten Verhaltensempfehlungen der GTOA und der spanischen Regierung. es erfolgen je nach Datenlage ständig neue Updates aufgrund neuer Erkenntnisse.
  • Besprechen Sie mit der Crew das Verhalten an Bord bei Orca-Kontakt und teilen Sie entsprechende Rollen ein.
  • Verzichten Sie auf selbstgemachte Orca-Abwehrsysteme.